Das Beste von heute 5. August 2017

Das Beste von  heute war: Ich habe NICHTS gemacht.
Und das tat gut …
Für heute Nachmittag war Kaffee und Kuchen im Garten geplant.
Aber …

So sah meine Fensterscheibe aus….

Nun habe ich mich auf mein Sofa gesetzt eine Inga-Lindström-Schnulze angeschaut und stundenlang mit meiner Kamera herumgespielt, um dahinter zu kommen, was welche  Einstellungen bewirken.
Mit dem Ergebnis, dass ich es immer noch nicht weiß.

Diss ist eine Aldi-Rose, die bei mir auf dem Tisch steht und Testobjekt Nr. 1 heute war.
Gerade eben erklärte mir Gerhard, dass der manchmal entstandene verschwommene Hintergrund von der größeren Brennweite beim Heranzoomen kommt.
Gut, ich versuche es jetzt noch ein letztes Mal:

Dieses Igelkind sitzt nur unweit meines Sofas und habe es herangezoomt.
Und? Und? Und? Kein verschwommener Hintergrund.
Was heißt das jetzt?
Ich mache weiter wie bisher.
Ohne perfekt sein zu können (müssen), knipse ich weiter bunt durch die Welt und freue mich, wenn ein paar Fotos ganz zufällig gut werden und ich sie hier in den Blog stellen kann.

Und genau das bekommt heute mein Dankeschön.

  • Danke, dass ich mit der Kamera heute nicht weiter gekommen bin. Wahrscheinlich käme dann mein Perfektionismus durch und ich hätte nur noch supersupersuper tolle Fotos machen wollen. So nehme ich es wie es kommt und behalte meine Freude.
  • Danke, dass es heute geregnet hat und ich einfach mal einen Sofa-Tag machen konnte. Es hat mir gut getan. Morgen Nachmittag gehe ich wieder raus. In der Gemeinde fängt ein neuer Prediger an, diesen möchte ich mir sehr gern anhören.
  • Danke auch für meine Tochter, die heute Vormittag die Klo-Brille wieder festgeschraubt hat, nachdem ich gefühlte Stunden davor gehockt habe und es mir NICHT gelungen ist, diese doofe Plastikschraube festgedreht zu bekommen. Meine Tochter hatte seinerzeits die Erstinstallation vorgenommen und kannte wohl das Prinzip. Oder sie hat die Brille hypnotisiert, dass sie vor Schreck erstarrt ist.
  • Danke auch an meine Waschmaschine bzw. dessen Erfinder, der Herr Miele, sie hat heute meine Wochenwäsche gewaschen und getrocknet, während ich faul auf meinem grünen Sofa saß. Nur das Aufhängen müsste sie noch üben.
  • Danke auch an den Kreml. Denn ohne ihn hätte ich heute Nachmittag nicht 500ml Moskauer Eis futtern können. Eigentlich wollte ich ja Eis von jetzt ab nur noch selbst herstellen (auch damit in meinem Kühlschrank kein Eis gebunkert ist, das ich dann wieder sofort vernichten muss). Die Hürde zum Selbstmachen ist dann höher als Kühlschranktür auf. Aber ich konnte gestern bei Netto nicht an der Eistruhe vorbei, ohne so eine Eispackung mitzunehmen. Ich liebe Moskauer Eis oder Softeis oder Schokoeis mit Eierlikör oder das Eis von McDoof oder, oder, oder …

Und nun verbringe ich den letzten Rest des Tages … ja, wo denn? … auf meinem grünen Sofa!

 

smilie_girl_157.gif

 

4 Gedanken zu “Das Beste von heute 5. August 2017

  1. Hallo Weena. Es ist Sinn und Zweck das der Hintergrund auf Fotos verschwimmt. Da du die Kamera auf einem bestimmten Gegenstand richtest. Meine Kamera z.B. umkreist das bestimmte Objekt mit einem farbigen Viereck. Ich weiß ja nicht ob es deine auch macht. Aber gerade dieser verschwommene Hintergrund macht das gewählte Objekt interessant. Es sieht sogar richtig toll es wenn der Hintergrund so richtig verschwommen ist.

    • Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich möchte es ja genauso haben, dass bei Nahaufnahmen, der Hintergrund verschwimmt und unscharf wird. Manchmal ist es so und manchmal ist es nicht so. Und ich weiß eben halt nicht, warum. Und genau das möchte ich gern wissen,um es gezielt einsetzen zu können.
      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für dich
      Weena

  2. Vielleicht musst du auf dem Objekt genauer zielen. Meine Kamera macht es so wie du beschreibst wenn ich ganz Nah heran zoome. Wenn das Objekt weiter entfernt ist dann verschwimmt der Hintergrund nicht so sehr. Ich hoffe du hattest auch einen tollen Sonntag.

    • Irgendwann werde ich es vielleicht nochmal verstehen.
      Im Moment nervt mich gerade, dass mein Fernseher kaputt gegangen ist.
      Wieder neue Technik, wo man sich erst reinfummeln muss.
      Fernseher, Handy, Kamera, Notebook, Waschmaschine …. überall hochkomplizierte Programme – ich bin echt übel gelaunt.
      Hach, war das schön, wo es das alles noch gar nicht gab….

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