Das Beste von gestern 29. Juni 2017

Gestern hat es in der Hauptstadt ab Mittag geschüttet wie blöd. Aber eben erst ab Mittag. Und so sage ich DANKE,

  • dass ich ganz locker und trockenen Fußes am Vormittag meinen Wocheneinkauf machen konnte. (Mach ich aber trotzdem nicht wieder – am Donnerstagvormittag. Früher, ja früher, wurden die Regale bei REWE kontinuierlich von den Filialmitarbeitern aufgefüllt. Jetzt kommen einmal die Woche die Heinzelmännchen (muss ’ne Fremdfirma sein) und packen die nach 6 Tagen leeren Regal wieder voll. Und dieser Tag ist Freitag. Soll heißen, gestern früh (am Donnerstag) meterweise leere Regale. Also auch hier DANKE für diese Erfahrung. Mach ich nicht mehr. Punkt.
  • Am Nachmittag dann nix mit großer Gassi-Geh-Runde, nur fix pippi machen. Und so hab ich es mir zu Hause gemütlich gemacht, Fernseher an und einen Märchenfilm (Die drei Federn) im MDR angeschaut. Ach ist das schön, im Märchen geht immer alles gut aus und die Bösen haben Null-Chance. DANKE an das MDR und DANKE, dass auch heute noch Märchenfilme gedreht werden (dieser Film ist von 2014).
  • Am späten Nachmittag habe ich mich dann doch getraut, die Wohnung zu verlassen und zur Selbsthilfegruppe zu fahren. Hätte ich diese Bilder aus den Nachrichten von heute Morgen schon gestern gesehen, hätte ich es nicht gemacht – überflutete Straßen und U-Bahntunnel. Aber ich bin tatsächlich gut angekommen mit Straßenbahn und Bus und auch wieder zurück. DANKE. (Wenn auch pitschnass) Wir waren zwar nur zu fünft, aber es war gut und es war wichtig für mich.
  • Ich hatte mein Schlafzimmerfenster angekippt gelassen und hatte dann doch ziemlich viel Schiss, dass bei diesem Wasser von oben, alles noch trocken ist, wenn ich nach Hause zurückkomme (irrsinnigerweise hatte ich gedacht, dass es gegen Abend aufhört zu regnen). Bei Wasser habe ich immer Panik und ein Horrerbild im Kopf (aufgeblühtes Parkett, dass so schlimm ist, dass es herausgerissen werden muss). Aber nix passiert, nur ein Tröpfchen auf dem Fensterbrett. DANKE
  • Auch um meinem Balkon hatte ich Angst. Er hat zwar einen Abfluss, aber oft pustet der Wind das Hundekissen drüber (ich hatte natürlich vergessen, es hereinzunehmen). Das Bild im Kopf: Der Balkon läuft so voll, dass das Wasser über den Sims (etwas 20cm) und platscht ringsherum nach unten… Nix passiert. DANKE
  • und DANKE für diese Erfahrung, dass ich künftig sensibler bin, wenn es so von oben schüttet und gleich die Fenster schließe und das Kissen herein nehme. Dann bleibe ich deutlich entspannter.

Und heute Morgen regnet es weiter:

 

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2 Gedanken zu “Das Beste von gestern 29. Juni 2017

    • Ja, es hat gegossen wie aus Kannen. Ich war ja auch unterwegs in die Selbsthilfegruppe. Ja, es war überall Wasser, Wasser, Wasser, aber Berlin ist nicht abgesoffen. Die Bilder im Fernsehen haben ich auch überrascht. Ich selbst habe soetwas nicht gesehen. Bei mir fuhren auch Straßenbahn und Bus und das pünktlich nach Fahrplan.
      Aber meine Schuhe waren patschnass. Sind sie immer noch. Wahrscheinlich kann ich sie wegwerfen. Alles, was irgendwie geklebt war, hat sich aufgelöst.
      Mal gucken wie es aussieht, wenn sie trocken sind.
      Hätte aber auch Badelatschen anziehen können….

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