Das Beste von gestern 12. Juli 2017

Ich habe neue Haustiere.
Seit einiger Zeit fliegt ab und zu mal ein kleines Falterchen durch meine Wohnung.

Da ich nicht wusste, was es denn sein könnte, habe ich gegoogelt und gemeint, es könnte eine Nahrungsmittelmotte sein.
Wie kriegt man diss raus und wie wieder weg?
Ich habe mir dann so eine Klebepappe gekauft, auf der die weiblichen Lockstoffe drauf sind.

Männer wie sie sind, fliegen hin und kleben fest.
Schluss mit lustig.
Die Idee.
Wenn alle Männer dort festkleben, gibt es auch keine neuen Babys.
Logisch auch keine Motten mehr.

Gestern früh habe ich diese Pappe ausgelegt und was soll ich sagen, bis heute hat sich nur eine einzige männliche Motte dorthin verirrt.

Das heißt jetzt für mich, wenn es hier in dieser Wohnung nur eine einzige männliche Motte gab, dann gibt es die jetzt nicht mehr, die Mädels tragen Trauer und ich brauche nicht das Seuchenkommando des Vermieters zu bestellen.
Klingt doch gut?
In meinem langen Mieterleben hatte ich noch nie diese Motten und hoffe, nun demnächst auch nicht mehr.
Gegen eine einzigen Motten-Mann nehme ich jeden Kampf auf.

Ich sage also DANKE, an denjenigen, der dafür verantwortlich ist, dass es nur eine einzige männliche Motte war oder ist (sieht die nicht ekelig aus? Ich konnte aber nicht anders als in meiner Fotografier-Wut eine Nahaufnahme zu machen)

DANKE auch an den Erfinder der Klebestreifen, dass man das Problem so schnell lösen kann.

Nächstes Thema:

Am Nachmittag hatte ich wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin.
In deren Wartezimmer steht am Fenster ein ziemlich alter Affenbrotbaum.

 

 

Hatte ich doch letztens von meinem Affenbrotbaum berichtet, der so schnell wächst und der Stamm Mühe hat, die schweren Blätter zu halten.
Nun habe ich gestern gefragt und einen neuen Senker bekommen kann.

Jetzt habe ich also ein neues Baby und mein Deko-Igel passt darauf auf.
Mal sehen, was passiert…

Ein DANKE an die Praxis, dass ich den Senker bekommen habe, ein DANKE, dass ich ihn unbeschadet einmal quer durch Berlin transportiert habe können und ein DANKE, dass ich noch mehr habe, was ich beim Wachsen und Verändern zu schauen kann.

Und noch etwas Lustiges ist gestern noch passiert.

Im Wartezimmer meiner Ärztin saß noch ein älteres, kleines, dünnes, hageres, ungepflegtes, sehr freundliches Männlein mit grauen langen wehenden Haar.
Da es draußen gerade wieder schüttete, unterschielten wir uns über das Wetter.
Er war eher dran als ich.

Als ich das Ärztehaus verließ, stand er da.
Ich dachte, er wartet auch auf den Bus.
Nein, er wartete auf MICH.

Kam auf mich zu und fragte mich, ob ich denn allein sei und blickte auf meine Hände, ob ich einen Ring trage. (Mache ich, hat für mich eine Schutzfunktion)
Perplex, dass mich jemand so etwas fragte, schüttelte ich ganz schnell mit dem Kopf.
„Schade“ sagte er und verschwand leichtfüßig um die nächste Ecke.
Er sah ein bisschen so aus wie das Männlein im Märchen, dass ums Feuer hopst.
Wie hieß es doch gleich noch mal?
Ein Foto habe ich natürlich nicht gemacht.

Ein DANKE an diese nette Begegnung, die mir zeigt, dass ich für wenigstens einen männlichen Bewohner dieser Erde noch interessant bin (hihi)

Und liebe Männer, nicht alle Frauen, die Eheringe tragen, sind wirklich verheiratet.
Nachfragen lohnt sich manchmal.

 

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2 Gedanken zu “Das Beste von gestern 12. Juli 2017

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