Das Beste von gestern 02. Juli 2017

Am Vormittag habe ich nach dem Bloggen ein bissel in meinem Bad herumgeputzt.
Steht so auf meinen Putzplan, den ich mir gemacht habe.
Jeden Tag ist ein bisschen dran.
Alles in kleinen Häppchen.
Schon nach einmal durchsaugen bin ich fix und alle.
Also mal Bad, mal Küche, mal Staubwischen usw …
Und gestern war halt das Bad dran.
Klingt blöd, ich weiß.
„Wohnt allein, hat ’ne kleine Wohnung und geht nicht arbeiten.“
Ist aber für mich wichtig.
Ich bin Rheumatikerin mit einer ausgeprägten Muskelschwäche, wobei man mir letzteres nicht ansieht und man mich verständnislos anschaut, wenn ich zum Beispiel sage: „Ich kann nicht Radfahren, ich habe die Kraft in den Beinen nicht.“
Gegenseite: „Wie jetzt? Radfahren kann doch jeder! Da musst du üben, das kommt schon wieder!“
Nix kommt wieder.
Da ist er wieder, dieser Rechtfertigungsdruck, den ich so hasse.
Ich kann kein Radfahren. Punkt.
Ich habe einen Putzplan, weil ich nicht alles auf einmal schaffe. Punkt.

Achtung, und jetzt kommt das Dankeschön: Es ist gut, dass ich das alles noch so machen kann, dass ich keine Putzhilfe brauche, wie in meiner großen Wohnung.
Und es ist gut, dass ich diesen Putzplan habe, das strukturiert mir auch die Woche.
Ich schiebe es dann nicht tagelang vor mir her.
Es ist DANN halt dran.
DANKE, dass ich es so gut hinbekomme.

Mittags beim autogenen Training bin ich doch tatsächlich wieder eingeschlafen.
Und das tat mir soooo gut.
DANKE

Bei der mittäglichen Gassi-Runde habe ich einen wunderschönen Ich-weiß-nicht-was-für-ein-Vogel entdeckt.
Leider hatte ich die Kamera nicht dabei.
Ich habe die Hundis nach Hause gebracht und bin mit Kamera nochmal zurück gelaufen.
Der Vogel war nicht mehr da.
Natürlich, welch ein Vogel wartet schon auf mich.
Und so habe ich eben auf diesem kleinen Stückchen ungemähter Grünfläche eine Ich-weiß-nicht-was-Pflanze fotografiert.

Am Nachmittag bin ich zum Gottesdienst gefahren.
An jedem ersten Sonntag im Monat ist er ein „Musik-Gottesdienst“ mit vorher Kaffeetrinken.
Beides ist immer sehr schön.

Vorher bin ich noch eine Runde im anschließenden Park gelaufen.
Ich liebe einfach zur Zeit Parks, Natur und alles, was grün aussieht.

Hierbei frage ich mich aber, was sich der „Erfinder“ des Parks bei diesem „Käfig“ gedacht hat?
Es ist nun eine verrottete Metall-Konstruktion mit einer verrotteten Bank plus Papierkorb.
Man könnte meinen, es wäre wohl angedacht gewesen, so ein zugewachsener grüner Pavillion… , aber nichts deutet darauf hin, dass rankende Pflanzen vorhanden gewesen wären.
Warum reißt man dieses unschöne Teil nicht einfach ab?
Es wird mir ein Rätsel beleiben.
Trotz des Rätsels ein DANKE an den „Erfinder“ des Parks, der ansich sehr dunkel und zugewachsen ist, aber bei einem heißen Sommertag noch richtig kühl ist und an solch „Schauer-Tagen“ wie gestern auch noch den Regen abhält.
Toll, es gab gestern einen richtig kräftigen Regenschauer und ich bin nicht nass geworden bis auf ein paar kleine Mini-Tröpfchen.
Ich musste nicht mal meine Kamera einpacken. DANKE

Der Schaukasten der Gemeinde sagt genau das, was ich derzeit empfinde:

Freude in der Natur suchen …

Und nun kommt wirklich das Allerbeste des Tages (leider ohne Bild, da ich mich nicht traue, in der Gemeinde zu fotografieren. Es kämen unweigerlich Gesichter mit aufs Foto und es kann ja nun jeder urheberrechtlich klagen, wenn sein Gesicht ungefragt irgendwo im Netz auftaucht.
Und alle Gesichter verpixeln finde ich auch doof)

Also, der Prediger hatte zwei große Bottiche selbstgemachtes Eis mitgebracht. Und das war so unsagbar lecker.
Ich liebe ja Eis sowieso, aber dieses war einfach unschlagbar.

DANKE an den Prediger, DANKE, dass er die Idee hatte (war spontan), DANKE, dass ich da war und DANKE an die Gemeinde überhaupt.

 

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4 Gedanken zu “Das Beste von gestern 02. Juli 2017

  1. Ach, siehe da, die LKG ist deine Gemeinde? Es war auch mein „Zuhause“ in Kinder- und Jugendtagen. Hier im elsieland bin ich da allerdings nie heimisch geworden, trotz vielfältiger Aufgaben (Sonntagsschule, Kinderchor, zeitweise Chorarbeit…)
    Als unser Sohn vor 20 Jahren den schweren Unfall hatte, musste ich mich zunächst zeitmäßig sehr zurücknehmen und habe dann nie wieder den Anschluss gefunden.

    Zusammen mit unserem Sohn besuchte ich dann regelmäßig die Gottesdienste in unserer ev-luth. Kirche. In den letzten 10 Jahren fand vierzehntägig ein Frühstückshauskreis bei uns statt. Nach Juniors Tod bin ich aber recht „heimatlos“, gehe mal hier- und mal dorthin…

    Ich wünsche dir auch heute einen guten Tag und viele Dankeschöns!

    elsie

    • Nein, die landeskirchliche Gemeinschaft ist jetzt nicht „meine“ Gemeinde. Ich bin dort kein Mitglied. Ich gehe aber sehr gern dorthin, weil die Gemeindestruktur so ist, dass sie mir gefällt. Sehr viele Kinder sind dort und der Zusammenhalt ist toll. Dort gibt es 2 Großfamilien, wo alles irgendwie verwandt und verschwägert ist. Und natürlich auch Neuhinzugekommende.
      Irgendwo „Mitglied“ zu werden, da tue ich mich sehr schwer. Ich war mal eine Zeugin Jehovas. Und wer dort raus ist, wird kein Mitglied mehr irgendwo. Das geht allen so. Wobei, ich kenne nun viele Ex-Zeugen, aber nur einer ist gläubig geblieben, die anderen sind alle abgefallen. Und der „eine“ hat seine eigene Hofgemeinde gegründet. Ja, Zeugen Jehovas – das ist ein ganz schwieriges Thema.
      Die LKG, zu der ich immer gehe, diese Gemeinde finde ich wirklich gut, ich werde da ein bissel wie ein Exot behandelt, weil ich kein Geheimnis draus gemacht habe, wo ich früher mal war. Warum auch. Es ist ein Teil meines Lebens gewesen.

  2. Den Fotokurs hab ich aufgegeben. Der Beginn war die Geschichte der Fotografie. Beim 2. Heft ging es dann richtig los und ich war hoffnungslos überfordert. Der Kurs sollte für Anfänger sein, aber es wurde schon soviel vorausgesetzt, dass das nix für mich ist. Jetzt denke ich, dass dieser Kurs zwar hieß „Digitale Fotografie“, es aber mehr für die gedacht, die bisher mehr analog fotografiert haben. Oder ich bin wirklich zu doof dazu. Und so knipse ich weiter munter drauf los bis ich etwas entdecke, was besser zu mir passt.

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