Trump und Kim im Schlagabtausch …

Ich schreibe keinen politischen Blog und halte deshalb diese weitestgehend hier heraus.

Auch im alltäglichen Leben mag ich mich einfach nicht mehr damit beschäftigen, versuche mich auf das Schöne zu konzentrieren.

Ob ich mich nun über bestimmte Sachen ärgere oder nicht, ich ändere daran NICHTS, außer dass es mich wütend macht.

Deshalb habe ich auch nur am Rande wahrgenommen, dass Nordkorea atomar aufrüstet und Raketentest macht. Und dies gefällt der Welt so gar nicht.

Mir auch nicht. Ganz und gar nicht. Ich bin gegen jegliches Wettrüsten, gegen Waffen überhaupt. Und es erzeugt ein riesen Grummeln in meinem Bauch, wenn ich daran denke, dass Deutschland der drittgrößte Waffenlieferant der Welt ist.

Nun übertreffen sich der Herr Trump und Herr Kim gegenseitig mit verbalen Drohungen, sich gegenseitig zu vernichten. Ein gräßlicher Gedanke, denn dann ist wahrscheinlich die Welt nicht mehr so, wie sie war. Eine neue Stufe der Eskalation.

Ich mag weder den Herrn Trump noch Herrn Kim.

Aber ich frage mich, WARUM will Trump NORDKOREA angreifen? Es gibt so viele Atomwaffen auf dieser Welt, selbst Deutschland hat nukleare Sprengköpfe.

Warum verlangt man von Nordkorea, mit dem Aufrüsten aufzuhören (die ja lt. Kim nur mit den USA auf das gleiche Niveau ziehen will) und droht mit dem Erstschlag?

Aufrüsten ist immer schlecht. Aber damit zu drohen, auf den roten Knopf zu drücken, damit verändert man nichts. Kein Kim ist damit zu beeindrucken und auch kein Trump.

Warum tut das Trump?

Russland haben Atomwaffen, Frankreich, Großbritanien, China, „evtl.“ Indien, Paktistan, Israel. (Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article158019918/Die-offiziellen-und-inoffiziellen-Atommaechte.html)

Warum beißt sich Trump an Nordkorea so fest?

Kann mir das bitte jemand mal erklären?

 

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Autobiografie in fünf Kapiteln

Leider kann ich mit meinem Blog nicht rebloggen.

Bei Nora Fieling habe ich einen Post gelesen, den ich so wunderbar und genau stimmig fand, dass ich ihn unbedingt hier verlinken möchte.

Autobiografie in fünf Kapiteln

 

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Was ist Zukunft?

Lt. den Jungs von Wiki:

Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt.

Und nun bin ich heute einem Schild begegnet, was mich grübeln lässt:

Wie baut man denn eine ZEIT, die unabhängig von uns da ist bzw. unabhängig von uns kommt?
Das geht doch auch nicht mit der Vergangenheit oder der Gegenwart…

Nachfragen konnte ich leider nicht, denn die Werkstatt war geschlossen.
Gibt es jetzt keine Zukunft mehr?

 

Dann wären ja die Wahlen auch überflüssig.
Die SPD hätte ihr derzeitiges Problem gelöst, die AfD nix mehr zu meckern und Frau Merkel kann in Ruhestand gehen.

Aber wer weiß, vielleicht macht der Laden ja morgen wieder auf?

 

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10.000 Schritte …

Irgendwie zufällig habe vorgestern MDR-Fernsehen geschaut.
Nein, nicht wirklich geschaut, es lief so nebenbei mit, hatte die Taste für „aus“ auf der Fernbedienung nicht gefunden.

Es lief die Gesundheitssendung.
Der nette Herr dort (sicher ein Doktor oder so) meinte, wenn man als Mensch sein Leben lang JEDEN Tag 10.000 Schritte geht, wird man nicht krank. (Gut, ob das stimmt, sei mal dahingestellt).

Er stellte dafür ein neue App vor.
Apps gibt es ja inzwischen  für jeden und alles.
Mit dieser vorgestellten App soll man Geld verdienen können, wenn am Tag 10.000 Schritte läuft.
Das heißt, man wettet mit sich selbst, dass man die 10.000 Schritte schafft, und setzt einen selbst gewählten Betrag.
Schafft man dieses Ziel nicht, ist das Geld weg.
Schafft man es, gewinnt man.
Die Höhe des Gewinnes hängt davon ab, wie viele mitspielen und wie viele davon die 10.000 Schritte nicht schaffen, denn davon wird der Gewinn an die anderen gezahlt.

Und genau das wollte ich ausprobieren.
Zum einen wollte ich wissen, ob ich die 10.000 Schritte für mich machbar sind und ob das mit dem Gewinnen klappt.
Neben dieser besagen App muss man noch einen Schrittzähler installieren (es gibt derzeit dafür drei zur Auswahl) und los geht es.

Ich wollte 1 Euro setzen und schauen, was passiert.
Und es passierte NICHTS.
Aus unerfindlichen Gründen konnte sich die App nicht mit meinem Paypal-Konto verbinden.

Nagut, dachte ich, aber zu gucken, ob ich überhaupt 10.000 Schritte so am Tag laufe, das wollte ich schon.

Und … und… und …

Ich habe es tatsächlich geschafft!
Ausschlagebend waren natürlich die Hunde-Gassi-Runden.
Und ja, ich bin auch bewusst gelaufen, z. Bsp. die Strecke zum Supermarkt.
Sonst fahre ich das oft mit der Tram (3 Haltestellen).
Es hatte aber auch einen gewaltigen Nachteil.
So musste ich am Lieblingsbäcker vorbei und ich konnte dies einfach nicht tun, ohne ein Stück Torte mitzunehmen … *seufz*

Und hier der Beweis (die restlichen Schritte bis über die 10.000-Schritte-Grenze sind dann bei der letzten Gassi-Runde gefallen)

Heute nun wollte ich es nochmal mit der Verbindung zum paypal-Konto probieren und siehe da, irgendwelche Heinzelmännchen haben daran gedreht und es klappte.

Ich habe es aber dann doch abgebrochen, weil ich es dann jeden Tag und das für ein ganzes Jahr lang hätte setzen müssen. Das heißt, jeden Tag 1 Euro und jeden Tag 10.000 Schritte.  365x (So habe ich es verstanden)

Die Motivation wäre dann nicht zu gewinnen, sondern den 1 Euro nicht zu verlieren.
Und das möchte ich gerade nicht.
Diesen Druck und das 365 Tage lang JEDEN Tag.

Aber wenn in diesem Universum es Menschen gibt, die genau das täglich zum Glücklichsein brauchen, kann hier nochmal nachlesen:

http://ankersteps.com/
und
http://www.ardmediathek.de/tv/Hauptsache-gesund/Schritt-f%C3%BCr-Schritt-mit-AnkerSteps/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=7545180&documentId=45589418
 

Viel Spaß beim Laufen!

365x jeden Tag 10.000 Schritte!

 

                                  

Rosenzucht nach Maddin-Art

Hatte ich doch neulich hier die Aldi-Rosen gelobt, wie zufrieden ich mit ihnen bin.
Maddin hatte darauf kommentiert, dass ich bei den verblühten Rosen Blätter und Blüten abschneiden und die Stiele in feuchten Sand stecken könnte.
Mit ein bisschen Glück würden dann neue Aldi-Rosen daraus und ich kann 1,99€ sparen.(Nein, das mit dem Sparen hat er nicht gesagt, nur das mit dem Glück)

Das habe ich heute getan.
Allerdings nur mit einer Rose, weil ich nur einen Blumentopf hatte und ich mich auch ehrlicherweise nicht getraut habe, mehr Sand aus der Buddelkiste zu klauen.
Und nun werde ich abwarten.

Wie lange muss ich eigentlich warten, um zu sehen, ob es etwas wird oder nicht?
Ich kann ja nicht jede Woche den Stengel rausziehen und nachschauen?

 

Iss doch hochspannend, gell?

                                   

 

Von grauen Spatzen … das Foto vom Tag 27. Juli 2017

Ich bin Ossi.
In meiner Jugendzeit gab es ein Lied von Gerhard Schöne, was mich damals sehr begeistert hat.

„Wellensittiche und Spatzen“

Wenn man es heute auch nicht glauben mag, es war für die damalige Zeit sehr sehr sehr mutig, solche Lieder zu singen, weil ja im Arbeiter- und Bauernstaat entweder alles Spatzen sind oder eben alles Wellensittiche.
Und genau dieses Lied ging mir heute durch den Kopf.
Besser gesagt, der Refrain:

„Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog, hackte eine Schaar von Spatzen auf ihn ein, denn er sang wohl etwas anders und war nicht so GRAU wie sie und das passt in Spatzenhirnen nicht hinein…“

Cut.

Heute vor der Selbsthilfegruppe bin ich mit meiner Kamera noch etwas in den Bürgerpark gegangen.

Und da mich Vögel nicht so recht leiden mögen, fliegen sie immer davon, bevor ich meine Kamera ausgepackt habe.

Nun wollte ich wenigstens mal ein paar Spatzen knipsen – im Kopf dieses Lied siehe oben.

Und … und … und …

Die sind gar nicht GRAU !!!

Hier der Beweis:

 

 

Aber zu seiner Ehrenrettung hatte er vielleicht so ein Bild im Kopf?

 

 

Sei euch gesagt, man lernt nie aus …

 

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Verkanntes Genie …

pixabay.de

Heute  Nachmittag war ich beim Offenen Treff  der KBS (Kontakt- und Beratungsstelle für psychische Kranke) zum Spielen.

Wir spielten „Phase 10“.
Wer es nicht kennt, es ist so ähnlich wie Kniffel, ein Würfelspiel.

Am Tisch saß auch ein Mann, den ich als doch sehr stark geistig behindert eingeschätzt habe. M., 52 Jahre.
Er verstand das Spiel nicht.
Auch beim 20. Mal begriff er nicht, was „eine Straße“ würfeln bedeutet.
Er hat es bis zum Spielende nicht erkannt.
Er freute sich vielmehr an den bunten Würfeln und strahlte über das ganze Gesicht.

Er fragte mich, ob ich Kinder hätte.
Ich: Ja, sie ist aber schon groß, schon 38.
Er: Ah, 1979 geboren.
Ich: Nein, 1978, im September.
Er: Ist sie ein Sonntagskind?
Ich: Nein.
Er: Dann ist sie Mitte des Monats geboren.
Ich: Ja, am 15.
Er: Das war ein Freitag. Es waren 21 Grad. … … …

Ich kriegte riesengroße Kulleraugen und verstehe bis jetzt nicht, wie er das wissen konnte. Es stimmte genau.

Er habe das mal gelernt, sagte er.

 

                                    

 

 

 

Dick oder dünn – Netto oder Rewe

pixabay.de

Ich hatte heute Nachmittag mein Wochen-Einkaufstag.
Ich gehen zu Netto und Rewe.
Beides liegt neben einander.

Und heute habe ich eine ganz auffällige Beobachtung gemacht.

An der Kasse von Netto standen nur dicke Menschen.
Richtig Dick.
Mama, Papa, Kind alle dick.

An der Kasse bei Rewe standen nur dünne Menschen.
Mama, Papa, Kind alle dünn.

Nun frage ich mich, woran das liegen könnte.
Vielleicht, weil man bei Rewe für das gleiche Geld nur die Hälfte im Einkaufswagen hat?

 

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Die Wegwerf-Gesellschaft lässt grüßen …

Hatte ich kürzlich für meinen kranken Hunde-Opi einen Hundebuggy gekauft.
Jetzt kann jeder denken, was er will, aber ich kann halt den Hund nicht zum Tierarzt tragen und ein Auto habe ich nicht.

Bestellt und geliefert und sah so aus:

Leider fehlten bei den hinteren Räder die Radkappen, so dass die Räder nicht fest hielten und immer wieder abfielen.
Mein Beinahe-Schwiegersohn hat dann mit Hilfe zweier Büroklammer es so hinbekommen, dass  die Räder hielten.
Schön geht anders, aber es hält.

Aber für einen nagelneuen Buggy  … ich hätte ihn ja zurückschicken können, aber ich brauchte ihn wirklich dringend, mein Hunde-Opi hatte ein vereitertes Ohr.

Also habe ich an den Verkäufer geschrieben, dass er mir doch bitte die beiden Radkappen zuschicken möge.
Die Antwort: Ob ich denn mit 4€ Nachlass auf den Kaufpreis einverstanden wäre.
Nö, war ich nicht.
Ich kann mir ja nicht die 4 Euro an die Räder kleben.
Habe ich also abgelehnt.
Und nun die Überraschung: er antwortete, dass er eine komplette Neulieferung veranlasst habe und ich den Buggy ohne Radkappen bitte entsorgen möchte.

Heute kam die neue Hundekutsche.
Mit Radkappen.
Ca. 5cm Durchmesser.
Aus Plastik.

Ist das nicht der absolute Irrsinn?
Wegen diesen zwei kleinen Teilchen, die ein paar Gramm wiegen, 5kg als Müll wegwerfen?
Schlimmstenfalls wird er im Meer abgekippt.
Abgesehen davon, was die Herstellung an Energie kostet, einschließlich Zulieferkosten und Transport, Arbeitszeit, Lohnkosten, Verwaltung …

Nein, ich werfe ihn nicht weg.
Ich stelle ihn in den Keller.
So stabil sieht er mir nicht aus.
Vielleicht brauche ich ihn mal für  Ersatzteile.

Ich weiß ja nicht, wie lange ihn mein kranker Hunde-Opi braucht.
Und dann habe ich ja noch mein Hundemädchen mit ihren 13 Jahren.
Und wenn alles noch gut ist, dann kann ich ihn ja auch verschenken, alte kranke Hunde gibt es viele ….

Kostet nur ein bissel Überwindung mit solch einer Kutsche durch die Straßen zu laufen.
Man kommt sich wie ein bunter Papagei vor, nachdem sich alle umdrehen.
Macht mir aber nix aus.
Bin das noch gewohnt.
Wenn ich mit meinem verstorbenen Mann + Rollstuhl durch die Straßen lief, haben sich auch alle umgedreht und die Kinder riefen: Mama, warum hat denn der Mann so kleine Füße …

Jetzt eben einen Hund im Hundebuggy.
Na, und?

 

                              

 

 

Die Sache mit den Fröschen …

Der Therapeut hat mir heute einen Witz erzählt, ich habe im Netz etwas gegoogelt und diesen „Witz“ als Fabel bei www.zeitzuleben.de gefunden:

Die Frösche im Milchtopf

Auf dem Bauernhof stand ein Eimer. Zwei Frösche kamen vorbei und waren neugierig, was da wohl im Eimer sei. Also sprangen sie mit einem großen Satz in den Eimer.

Es stellte sich heraus, dass das keine so gute Idee gewesen war, denn der Eimer war halb gefüllt mit Milch. Da schwammen die Frösche nun in der Milch, konnten aber nicht mehr aus dem Eimer springen, da die Wände zu hoch und zu glatt waren.

Der Tod war ihnen sicher.

Der eine der beiden Frösche war verzweifelt. „Wir müssen sterben“, jammerte er „hier kommen wir nie wieder heraus.“ Und er hörte mit dem Schwimmen auf, da alles ja doch keinen Sinn mehr hatte.

Der Frosch ertrank in der Milch.

Der andere Frosch aber sagte sich: „Ich gebe zu, die Sache sieht nicht gut aus. Aber aufgeben tue ich deshalb noch lange nicht. Ich bin ein guter Schwimmer! Ich schwimme, so lange ich kann.“

Und so stieß der Frosch kräftig mit seinen Hinterbeinen und schwamm im Eimer herum. Immer weiter. Er schwamm und schwamm und schwamm. Und wenn er müde wurde, munterte er sich selbst immer wieder auf. Tapfer schwamm er immer weiter.

Und irgendwann spürte er an seinen Füßen eine feste Masse. Ja tatsächlich – da war keine Milch mehr unter ihm, sondern eine feste Masse. Durch das Treten hatte der die Milch zu Butter geschlagen! Nun konnte er aus dem Eimer in die Freiheit springen.

Urspr. nach Aesop,
nacherzählt

 

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