Beinahe hätte es wieder geklappt …

Wer ich schon ein bissel länger kennt, weiß, dass ich vor diesem Blog schon einen gleichnamigen hatte, den ich mir im Juni nach einer Aktualisierung von plugins zerschossen hatte.
So zerschossen, dass er für mich nicht wieder herstellbar war.
Ich musste neu beginnen.
Oder ich wollte es.

Sicherlich hätte mir ein hochbezahlter IT-Spezialist die Daten irgendwo wieder hervorgeholt.
Aber sooo weltbewegend ist der Inhalt dieses Bloges nicht, dass die Welt daran zugrunde geht, wenn der Inhalt weg ist.

Seitdem halte ich immer die Luft an, wenn ich plugins aktualisiere.
Bisher durfte ich aber immer weiter atmen.
Bisher.

Vorhin wollte ich das plugin „jetpack“ aktualisieren.
Jenes ist das plugin, dass meinen selbstgehosteten Blog mit der WordPress-Blogger-Familie verbindet.

Uuuund ….
Nix mehr, außer:

Briefly unavailable for scheduled maintenance. Check back in a minute.

Minute um Minute verging.
Nix.
Ich bekam Panikflecken im Gesicht.
Ganz viele.

Panisch loggte ich mich in die Provider-Seite ein.
Augen zu und auf den Knopf für die Sicherungskopie gedrückt ….

Augen auf und ….

Uffff …  wieder da!

Ich kann weiter atmen!

Hoffentlich kommt jetzt nicht noch etwas.
Denn auf den (oder das?) webspace kann ich noch nicht wieder zugreifen.
Fragt mich bitte nicht, was das ist, und was es bedeutet, wenn man sich dort nicht einloggen kann.

So, nun drückt mir mal alle die Daumen, dass ich bis morgen früh durch atmen kann.

 

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Das Foto von heute – für die Haufrauen

Heute Vormittag habe ich eine kleine Flickstunde eingeschoben.
Da ich mit meinen komischen Händen und die nur schlecht vorhandene Feinmotorik zum Einfädeln ein Einfädeldingsbums benutze, habe ich heute (erstmalig mit 60 Jahren!!!) entdeckt, dass da Köpfe drauf sind.

Sozusagen Kultur für die Hausfrau!

Also nix mit dummer Hausfrau und so.
Wir kriegen’s beim Stopfen serviert!
Und vielleicht,ja vielleicht wird auch mal mein Kopf dort abgebildet sein, wenn ich fleißig weiterstopfe…

 

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Ein Besuch beim Elefantenfuß und alles ist gut …

Heute Nachmittag hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin.
In dem Wartezimmer saßen bereits 2 Patientinnen.
Eine davon doch sehr, sehr alt und im Rollstuhl.
Wir kamen so ins Reden über Grünpflanzen, weil die ältere Patientin auch (wie ich beim letzten Mal) einen Senker von dem Affenbrotbaum haben wollte.

Und plötzlich zeigte sie auf eine Pflanze im Wartezimmer und sagte: „Das dort ist doch ein Elefantenfuß!“

Ääähm. Weeiiiß nicht.
Was ist denn ein Elefantenfuß?
Wo ist denn hier ein Elefant? Oder ein Fuß von ihm?
Die andere Patientin und ich zückten flugs das Handy, schnell gegoogelt und, und die Pflanze sieht tatsächlich etwas aus wie eine Elefantenfuß-Pflanze.
Die Blätter sind nicht so üppig, auch unten etwas braun, aber es könnte  hinkommen.
Und so wird man selbst im Wartezimmer etwas schlauer, man solls nicht glauben.
Auf Krankenkassenkosten.

In der Sprechstunde musste ich natürlich meine Verunsicherung über diese Kreuzchen-Diagnose-Verfahren von Herrn M. erzählen.
Die Pschychiaterin kennt mich seit über 10 Jahren.
Sie kennt mich wirklich, auch weil wir schon oft privat gequatscht haben, wenn es mir gut ging und lediglich die Chipkarte durchgezogen werden musste.

Ja, ich hatte eine richtig schwere Depression.
Aber ich habe soviel allein geschafft, habe mich allein mit Hilfe der Medikamente herausgebuddelt und sooo viel geschafft.
Sagt sie.
Hat nochmal mit mir zusammen alles aufgezählt.
Ich kann wirklich stolz auf mich sein und hat mir sinnbildlich auf die Schulter geklopft.

Und das mit den Zwangshandlungen … Sie erlebt mich so, dass ich ein sehr strukturierter Mensch bin, der klare Grenzen und Linien braucht und ein Ding nach dem anderen erledigt, sozusagen das Gegenteil von chaotisch.
Nein, kein übertriebener Ordnungsfreak, nur ein Mensch, der sein Leben gern geordnet haben möchte, der Termine einhält, wenn er „ja“ sagt, dass er auch „ja“ meint, der in seiner Steuererklärung alles korrekt an gibt und den Müll trennt.

Und das alles ist nicht negativ, eher positiv besetzt.
Das sieht sie so ohne Kreuzchen-Zettel.
So bin ich eben als Mensch, das macht mich aus.
Und in diesem Sinne sind bestimmt die Zwangshandlungen gemeint.

Sie selbst läuft jeden Tag nach Praxisschluss ganz bestimmt noch mal zurück und überprüft, ob auch alles abgeschlossen ist.
Manchmal auch zweimal.
Das sind auch Zwangshandlungen und sie weiß nicht, wie ein Kreuzchen-Test bei ihr ausfallen würde.
Aber sie muss es machen, wegen der ganzen Patientenakten und auch wegen Medikamente.
Da muss sie sicher sein, dass alles korrekt abgeschlossen ist.
Ja, sie ist eine tolle Ärztin.

Als ich ihre Praxis wieder verließ, ging es mir wieder gut.

Vielen Dank an sie!

 

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Die Kamera-App im Test

Gestern habe ich im Google-Laden eine Kamera-App mit Makro-Funktion entdeckt.
Die wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Auch wenn ich von Technik keine Ahnung habe, so richtig vorstellen konnte ich es mir nicht, ob und wie das funktioniert.
Aber die IT-Menschen sind ja schon ganz schön schlau.
Vielleicht haben die etwas entwickelt, dass eine echte Alternative für ne richtige Kamera ist???

Und hier mein Ergebnis:
Bild Nr. 1 mit meiner „alten Handykamera-App“ geknipst:

Und hier Bild Nr. 2 mit der neuen App bei eingeschalteter Makrofunktion:

 

Näher ran ging nicht, da wurde das Bild noch unschärfer….
Was sagt mir das nun?
Entweder ich bin zu doof für diese App oder das Ergebnis ist nur noch für die Tonne bestimmt.

Hat jemand Erfahrung mit der App Camera Zoom Fx (free)?
Oder muss man zwingend die Premium-Variante kaufen?
Egal, ich nehme dann doch lieber meinen richtigen Fotoapparat und für ganz schnell mal „knipsen“ meine alte Handy-App.

 

                                 

 

 

Das Foto von gestern 29. Juli 2017

… oder „Der Mensch denkt und Gott lenkt.

Freitags ist in meiner Wochenstruktur der „Im-Botanischen-Volkpark-Kaffee-und-Kuchen-essen-und-schauen-was-ich-vor-die-Kamera-bekomme-Tag“
Aber mir kam so einfach in den Sinn, mir doch mal den Schlosspark anzuschauen.
Mein kranker Hunde-Opi frisst seit Tagen nur die Nicht-verhungern-Ration an Futter und ist alles andere als fit.
Für ihn wäre selbst mit Hundekutsche der Botanische Volkspark zuviel.
Mit meinem Hundemädchen kann ich schon größere Sachen machen.

Also sitze ich in der Bahn und frage Google, wie ich am Besten von der Haltestelle zum Park laufen muss.
Und wie Gott will, steht da in meinem Handy eine Nachricht, die erst 2 Stunden zuvor gepostet wurde: Der Schlosspark ist komplett gesperrt wegen akuter Lebensgefahr. 
Kaputt geregnet.

Nun saß ich halt schon in der Bahn und da Gott nicht wollte, dass ich in den Schlosspark gehe, dachte ich mir, was er denn dazu meinen könnte, wenn ich in den Tierpark fahre.
Ja, gut, es ist weit, aber die Verkehrsanbindung ist sehr gut.
Mein Hundemädchen fit.
Wetter perfekt.
Also los.

Im Kopf hatte ich natürlich auch den Gedanken zu meiner neuen Fotoaufgabe, etwas zu knipsen, was sich ins Bild bewegt oder aus dessen heraus.
Was bewegt sich?
Menschen mag ich nicht fotografieren.
Diese Bilder darf ich nicht ohne deren Einwilligung ins Netz stellen.
Nur verpixelt.
Das ist doof.
Sonst bewegen sich noch Autos, Bahnen, Züge …
Aber eben auch Tiere.
Und das reizte mich sehr.

Ja, ja, ja, ich habe es geschafft, zwei Fotos zu knipsen.
Nein, ich habe gefühlt 100 geknipst, aber zwei kann ich nur davon nehmen.
Die Tiere sind einfach zu schnell und zu unberechenbar.
Und jetzt? Diese Fotos gibts erst am Donnerstag, wenn die neue Aufgabe dran ist.
Ich weiß, es ist gemein, da fasele ich hier herum und dann ätsch-bätsch, keine Fotos von der Fotoaufgabe …
Am Donnerstag.

Insgesamt war ich dann doch sehr angenehm überrascht, wie sich der Tierpark entwickelt hat.
Der Berliner Tierpark ist (im Gegensatz zum Berliner Zoo) mehr Park als Tier. Doch, doch, es gibt sehr viele Tiere, viele Anlagen, viele Arten, aber alles sehr weitläufig und zwischendrin auch schöne Spaßplätze für Kinder, viel Natur, viele, viele, viele Bänke und auch sehr ruhige Ecken.

Gestern habe ich mir erstmal ein Überblick verschafft.
Bin einfach rumgelaufen und habe MEINEN Platz gesucht, wo ich innehalten kann, ausruhen, genießen, mit der Kamera spielen.

Gefunden habe ich diesen Platz noch nicht.
Ich war viel zu sehr mit meiner Fotoaufgabe beschäftigt.
Aber ich weiß nun, dass ich wieder hinfahren werde, diesen MEINEN Platz finden und mich dann nur auf wenige Tierarten beschränken und nicht jedesmal den ganzen Tierpark ablaufen.

Nun schreibe und schreibe und schreibe ich….

Aber zwei Bilder habe ich dann doch noch:

 

 

Und nun kann ab morgen die heiße Sommerwoche kommen.
Wie oft ich meine Füße aus einer Schüssel mit kaltem Wasser nehme und rausgehen kann, wird sich zeigen.

Für heute ist erstmal Ruhe angesagt, hatte die Nacht ganz oft die schlimmen Bauchkrämpfe.
Vielleicht habe ich mich gestern doch ein bissel übernommen.
Aber egal, ich habs nicht bereut.

 

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Ich bin wütend …

Der doofe doofe Traum von gestern hat allerhand bei mir ausgelöst.
Während ich gestern müde und kaputt irgendwie den Tag über die Bühne gebracht habe, bin ich heute wütend.
Ich bin selten wütend.
Eigentlich nie.
Doch eher das Gegenteil von wütend.
Ich möchte Frieden.
Ich möchte Harmonie, mit allen gut auskommen.
Es gibt so viele Katastrophen auf dieser Welt, da muss man sich das Leben untereinander nicht auch noch schwer machen.
Hinzu kommt, dass ich (ich weiß, dass ist meine Schwäche) bei jeden Konflikt immer erst die Schuld bei mir suche, selbst wenn ich völlig unbeteiligt war.
Es ist dumm, ja.

Heute also bin ich richtig wütend.
Es war eine Kleinigkeit heute morgen.
Ich habe das Imprägnierspray für meine Schuhe gesucht.
Ich wusste, dass ich eins habe.
Nur, eben nicht hier.
Und plötzlich fielen mir die tausend Sachen ein, die ich im Januar zurückgelassen haben.
Fast meinen gesamten Hausrat.
Ich wollte nur weg.
Nun muss ich mir mühsam alles nach und nach neu kaufen.
Ich habe gerade mal 2 Gabeln.
Einmal Bettwäsche.
Tiefe Teller gar nicht.
Und jetzt könnte ich alles aufzählen, will ich aber nicht.
Ich hänge nicht an materiellen Dingen, gar nicht.

Mich macht das heute aber wütend, das ich wegen all der Gewalt, den ganzen Streit, die ganzen Aggressionen, die Verletzungen, Demütigungen, die vielen Tränen, all die schlimmen Sachen geflohen bin und jetzt die Nächste mit meiner Gabel von meinem Teller isst und in meiner Bettwäsche schläft.
Den ganzen Hauskram, den ich erst mitgebracht habe, weil nix da war, weil die Vorgängerin alles mitgenommen hatte.

Und heute bin ich richtig, richtig wütend darüber.
Ich lasse es auch wirklich zu, ich versuche es nicht wegzudrücken, wie sonst immer und mir sage, bin ja selbst schuld, hätte es ja mitnehmen können.
Nein, ich bin sauer und wütend und will es heute mal den ganzen Tag sein.
Punkt.

Ein schlechter Beitrag heute, weiß ich.
Aber es muss raus.
Heute.
Nur heute.
Und dann lass ich es los, den glücklich wird auch die Neue nicht, nicht mit meiner Gabel, nicht mit meinem Teller, nicht mit meiner Bettwäsche und nicht mit meinem Imprägnierspray.
Es ist seine Frau Nr. 5

Ich lass es los.
Morgen.
Heute darf ich mal wütend sein.
Punkt.

Blogsalat – alles auf Null …

Ich wollte ganz einfach von meinem Blog ein backup machen bevor ich einige plugins aktualisiere.

Das Ergebnis sah dann so aus:

 

Einen Tag lang habe ich versucht, es irgendwie zu retten. Hab mit dem Provider telefoniert und von ihm einen link zugeschickt bekommen, wie man es mit einem Programm namens „putty“ reparieren kann.

Alles in englisch. Null Ahnung. Völlige Überforderung.

Hab dann meinen Fast-Schwiegersohn rangelassen. Er versteh schon eine Menge vom Programmieren, schreibt seine Seiten selbst und viele it-Begriffe sind ihm bekannt.

Letztendlich hat auch er kapituliert.

Zuerst war ich ein bisschen traurig.

Alles weg.

Ein halbes Jahr weg.

Aber nun kann ich es inzwischen positiv sehen.

Die schlimmen Phasen der Depression mit „es geht nichts mehr“ sind abgeschlossen und verschwunden.

Nun habe ich begonnen, einen neuen Blog zu stricken, der alte hat sich im Internet-Nirvana aufgelöst.

Der Resetknopf.

Alles auf neu.

Ab jetzt.

 

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PS: Falls jemand eine Idee hat, wie man mit Filezilla die alten Beiträge hier wieder einfügen kann, immer her damit.

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