Blitzlicht vom 27. Juli 2017

Ich habe mir eine neue „Reihe“, „Kategorie“ oder wie man es nennen mag, ausgedacht.

Ich hatte heute wieder einen Termin beim Therapeuten.
Der dritte nun schon.
Noch sind wir irgendwie in der „Kennlernphase“, aber ich habe ein sehr gutes Bauchgefühl.

Jetzt beginnt sie also, diese Therapie, von der ich mir so sehr viel erhoffe, dass es mir am Ende besser geht, dass ich mit meinem Leben besser zurecht komme.
Dass ich einen Plan im Kopf habe, wohin die Reisen gehen könnte.
Und nach jeder dieser Therapiesitzung möchte ich hier ein „BLITZLICHT“ hinterlassen.

Ein kurzer Gedanke, ein Gefühl oder irgendetwas, was ich aus diesem Termin mitnehme.
Einfach kurz, ohne großartige Ausführungen und  Hintergründe.
Ohne Fotos von mir oder pixabay.
Einfach so ein Gedanke, der danach sich in meinem Kopf fest gebissen hat.
Mal sehen, ob das so läuft.

Heute nun der erste.

Kurz nach der Begrüßung sagte Herr M., so wie er mich kennen gelernt hat, sei ich etwas Besonderes.
Anders als der Durchschnitt.
Habe mehr hinter mir als der Durchschnitt.
Habe anders gelebt als der Durchschnitt.
Ziehe andere Schlüsse daraus als der Durchschnitt.
Habe andere Erwartungen als der Durchschnitt.
Denke anders als der Durchschnitt.

Das war Puderzucker für mein Seelchen. (Ein Mensch, der SAGT, ich sei etwas Besonderes, ist mir bisher nicht begegnet oder nur im negativen Sinne: die kann dies nicht, die kann das nicht, bringt die Leistung nicht [J.] …)

Oder ob das nur ein „Therapeuten-Trick“ ist und er das zu jedem sagt?

 

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8 Gedanken zu “Blitzlicht vom 27. Juli 2017

  1. Das glaube ich nicht, das er das zu allen sagt. Ich denke, grad weil er als Therapeut so viele Leute erlebt, und du passt nicht in die üblichen Schemata.

  2. … und wenn es ein Therapeutentrick ist, dann stimmt das dennoch! jeder Mensch ist etwas besonderes, einzigartiges, spezielles und jeder hat seine ureigenste Geschichte und zieht seine Lehren daraus.

    Du bist ein toller Mensch! So, wie du bist, bist du richtig!

  3. Auf jeden Fall klingt es besser, als das was mir eine Therapeutin mal sagte: „Ich werde nicht immer so nett bleiben…“

    Mittlerweile bin ich sehr skeptisch geworden und glaube immer erst einmal an das Negative, was ja auch nicht so gut ist. *seufz*

    • Wer wird nicht immer so nett sein? Sie oder du?

      Immer erstmal an das Negative zu glauben, kenne ich von mir. Das ist glatter Selbstschutz. Man kann dann nicht mehr so enttäuscht werden.

      Als Gegenpol habe ich mir das „Dankesagen“ wieder angewöhnt (war komplett verschwunden, weil das J. immer zum Anlass nahm, aggressiv zu werden. „Ich würde dann auf ‚deren‘ Seite stehen“.) Aber nun habe ich es wieder geschafft, das „Dankesagen“. Vielleicht durch die Psychopillen, ist aber egal, es fühlt sich gut an.

  4. Ich schliesse mich dem Kommentar von Vetch an. Würde er es zu jedem sagen, hätte er seinen Beruf verfehlt. Die haben soviel Erfahrung und kennen so viele Typen von Menschen da reicht meist schon 1 Gespräch und sie wissen wie man so in etwa tickt. Schön das du bei ihm ein gutes Gefühl hast. Es muss auf beiden Seiten passen damit die Therapie klappt.

    • Ja, Berufs- und Lebenserfahrung hat er. Er ist nicht viel jünger als ich, wenn überhaupt. Mit einem Therapeuten, der frisch von der Uni kommt und nur Lehrwissen hat, käme ich nicht zurecht. Ich möchte jetzt nicht deren Wissen infrage stellen und sind bestimmt auch gute Therapeuten darunter, aber für MICH ginge es nicht.

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