Das Foto von heute 7. Juli 2017

Wenn ich einen Regenbogen sehe, werde ich sentimental.
Ein Regenbogen ist für mich ein Zeichen, dass alles gut wird.
Er erschien nach der Sintflut am Himmel.
Vielleicht ist meine persönliche Sintflut, mein „Land unter“ nun auch vorbei und ich komme mit trockenen Füßen in meinem neuen Land (Leben) an…
Nein, ich will nicht zweifeln.
Es ist so.
Punkt.

                             

 

 

Die Spargelfichte … Das Foto von gestern 6. Juli 2017

Gestern habe ich vor der Selbsthilfegruppe wieder „meine Spargelfichte“ (so getauft von Martin) besucht.

Vor ein paar Wochen sah sie so aus:

Ich meine, so einen merkwürdigen Baum noch nie gesehen zu haben (oder einfach nur achtlos vorbei gehastet)

Nun sah er gestern noch trauriger aus:

Und überall solch weißes Zeugs an den Zweigen …

Am Fuße des Baumes krabbelten ganz ganz viele rote Käfer …

So hässlich wie der Baum ist, finde ich ihn doch interessant. Was macht dieser Baum in einem gepflegten Park, ringsherum alles perfekt und dann so eine einzelne Krücke.

Und weil ich nicht wusste, ob die Fotos etwas geworden sind, habe ich beim Verlassen des Parkes noch ein Bienchen geknipst (ha, kann ich nun auch – nicht immer nur die anderen – bin stolz auf mich) 

Nun gut, ich starte jetzt in den Tag

 

 

 

Das Beste von heute 6. Juli 2017

Also das Beste von heute ist mein  Gänseblümchen-Eis.

Und bitte nicht lachen.
Oder doch, es darf gelacht werden!
So sieht es aus:

Ich esse furchtbar gern Eis.
Aber ich habe noch nie Eis selbst gemacht.
War für mich nie ein Thema.
Eis gibt es ja überall zu kaufen.
Wozu dann eine Eismaschine?
Kostet ein Haufen Geld, man hat den Abwasch von den Eismaschinen-Teilen, einen halben Liter Eis kann man sowieso nicht als Einzelperson auf einmal essen, und wohin verstaut man nun auch noch diese Maschine?

Und nun, ich hatte es bereits geschrieben, brachte am Sonntag der Prediger zum Gottesdienst selbstgemachtes Eis mit.
Auch das hatte ich schon geschrieben: Es war das beste Eis, dass ich je gegessen habe.
Ich erinnerte mich daran, dass ich irgendwo gesehen habe, dass WMF eine kleine Eismaschine für Einzelleute, so wie mich, hat.

Tja, was soll ich sagen.
Ich bin gerade in der Phase, ich mache jetzt alles, was mir gut tut.
Als es mir noch so richtig schlecht ging, habe ich von anderen immer wieder den Ratschlag gehört, dass ich Dinge tun solle, die mir gut tun.
Nur lag ich in meinem Bett, hab die Wand angestarrt und wusste überhaupt nicht, was das sein sollte oder sein könnte.
Mir fiel nichts ein.
Alles war dunkelschwarz.
Woher sollte etwas Gutes kommen?

Nun, meilenweit davon entfernt, entdecke ich immer mehr, was mir Freude macht.
Und allein das ist schon Freude für mich, das Entdecken.
Als ich damals etwas von Freude schrieb, tippte ich auf meiner Tastatur das Wort und habe es entsetzt angeschaut: was ist das für ein Wort, es sieht so unwirklich aus…
Unglaublich, was ich damals gefühlt habe.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe mir diese kleine Eismaschine gekauft und mich entschlossen, dass es ab jetzt jeden Sonntag bei mir selbstgemachtes Eis gibt.
Punkt.

Bis Sonntag konnte ich nun nicht warten und habe schon mal probiert.
Da ich das noch nie gemacht und somit Null-Erfahrung habe, habe ich einfach 100ml Milch, 100ml Sahne, einen Esslöffel Rohrohrzucker, ein Eigelb und ein Päckchen Bonbour-Vanille-Zucker zusammen geschüttet, verrührt und ab in die Eismaschine.
20min sollte es dauern.
Nach 20 Minuten war es noch nicht richtig fest und habe nochmal 10 Minuten eingestellt.

Das Ergebnis siehe oben!

Und weil ich nix zum Garnieren hatte und wegen zwei Erdbeeren nicht einkaufen fahren wollte, habe ich zwei Gänseblümchen gepflückt und draufgesetzt.
Deshalb habe ich für mich ab jetzt Vanille-Eis zum Gänseblümchen-Eis umgetauft.

Es schmeckte sehr gut.
Nicht ganz so gut wie das vom Prediger.
Aber ich bin ja noch am Üben.
In diesen Grundrezept kann man ja alles Mögliche reinpacken.

Von jetzt ab jeden Sonntag.

Ein großer Minuspunkt ist, dass das Eis innerhalb von Sekunden geschmolzen ist.
Das muss ich noch herausfinden, woran das lag.
Vielleicht hatte ich die Schüssel nicht lange genug im Gefrierteil (es stand in der Beschreibung 12 Stunden, ich hatte es 18 Stunden drin, aber Gebrauchsanleitungen sind ein geduldiges Papier)

Die erste Hälfte habe ich gegessen, die zweite ist jetzt im Gefrierfach. Vielleicht wird es ja dann richtig fest….

NUN: Nun kommen die dicken Dankeschöns:

  • DANKE an den Prediger, der mich auf die Idee gebracht hat
  • DANKE an WMF, dass sie so eine kleine Eismaschine entwickelt haben.
  • DANKE, dass mir ein selbst ausgedachtes Grundrezept eingefallen und es auch noch lecker schmeckt.
  • DANKE, dass es auch Bonbour-Vanille in kleinen Vanillezuckertütchen gibt und ich nicht eine Vanille-Schote auskratzen muss. Kann ich nämlich nicht.
  • DANKE, dass mir somit ein neuer Höhepunkt für die Woche eingefallen ist (Eis am Sonntag) und somit ein neues kleines Strukturteilchen für die Woche da ist.

Und nun müssen mir nur noch lauter Rezeptideen einfallen.
Es gibt Bücher, es gibt chefkoch.de und bestimmt ist auch das Netz voll damit.
Nun muss ich alles nur abwandeln für kleine Mengen und in das, was mir am Besten schmeckt.

Die nächsten 52 Wochen sind gesichert.

 

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Haushaltshilfe gesucht ….

Nach dem Waschen sind die Socken total verfusselt aus der Maschine gekommen. 

Hat jemand eine Idee, wie man fix diese 1000 Fussel wieder abbekommt? Oder muss ich tatsächlich, jedes einzelne anzupfen?

 

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Das Foto von heute 06. Juli 2017

Hatte ich doch heute Morgen einen Gast in meinem Bad.
Leider hat sie es nicht so mit dem Fotografieren und wollte einfach nicht still sitzen bleiben.
Bestimmt ein Mädchen, zickig.

Nein, ich habe keine Angst vor Spinnen.
Sagt man doch, dass in den Wohnungen, wo ab und zu eine Spinne ist, ist das Raumklima gut.

Wie auch immer, ich benutze einen Handfeger, damit sich die Spinne hineinkrallt und befördere sie damit auf den Balkon, damit sie vielleicht in eine andere Wohnung krabbeln kann … wegen dem Raumklima 

 

 

Die Geschichte zum Mittwoch

Die drei Siebe

Ganz aufgeregt kam einer zum weisen Sokrates gelaufen: „Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen, wie dein Freund …“

„Halt ein!“ unterbrach ihn der Weise. „Hast du das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“

„3 Siebe?“ fragte der andere verwundert?“

„Ja, drei Siebe. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ –

„Nein, ich hörte es erzählen.“

„So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist die Güte. Ist, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen, so doch wenigstens gut?“

„Nein, das ist es nicht, im Gegenteil.“

Der Weise unterbrach ihn: „Lass uns noch das dritte Sieb anwenden und fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt.“

„Notwendig nun gerade nicht.“

„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!“

Quelle Text: Axel Kühner, Überlebensgeschichten S. 122
Quelle Bild: pixabay.de

 

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Das Beste von gestern 04. Juli 2017

Zwei Termine standen gestern an.

Vormittag die ambulante psychiatrische Hauskrankenpflege, Nachmittag Termin bei meinem Rheumatologen, quer durch die Stadt, 1,5 Stunden mit Bus, S-Bahn, S-Bahn, Bus.
Immer eine interessante Sache, ob die Anschlüsse so einigermaßen klappen.

Bei dem Vormittagstermin hatte ich eine vorsichtige Neugier.
Ich wusste nichts über diese psychiatrische Hauskrankenpflege, weder wer da kommt, noch was sie mit mir machen wollen.

Jetzt bin ich ein bisschen schlauer:

Gekommen ist eine gelernte Krankenschwester mit sozialpsychiatrischer Zusatzausbildung, die psychisch Kranken hilft, für 16 Wochen ihren Alltag hinzubekommen.
Das können entlastende Gespräche sein, das kann Hilfe bei Behörden, Ämtern, Ärzten sein, dass kann Hilfe zur Strukturierung des Alltags sein, kann Hilfe bei finanziellen Dingen sein, kann Hilfe bei der Suche nach Sozialkontakten sein.

Ich würde meinen, dass sind die gleichen Aufgaben wie  bei einer Psychosozialen Einzelfallhilfe, wobei ich mich da auch nicht auskenne.
Wahrscheinlich sind nur Träger und Kosten anders.
Aber egal.
Sie war da, wir konnten gut miteinander reden.
Es war ein gegenseitiges Beschnuppern und Kennenlernen.
Ich fand sie sympatisch und nun will sie jeden Mittwochvormittag kommen.
Ich weiß noch nicht, ob Vormittag besser für mich ist, weil es mir da meist schlechter geht.
Ist das nun von Vorteil oder nicht?

Und nun das dicke Dankeschön dafür:

  • Danke, dass es diese Form von Hilfe gibt
  • Danke, dass sie gerade einen Platz frei hatten, als ich bei meiner Ärztin wie ein Häufchen Unglück saß und sie es beantragt hat (jetzt ist kein Platz mehr frei, haben mehr Anfragen als Kapazität)
  • Danke an meine Ärztin, dass sie gleich reagiert hat.
  • Danke an die Frau S., dass sie da war, dass wir wahrscheinlich gut miteinander können (was man nach einer Stunde überhaupt sagen kann)

Der Nachmittag war mit viel Fahrerei verbunden.

Mehr als nötig.
Ich saß so vor mich hin dösend und habe glatt die Station übersehen, wo ich hätte aussteigen müssen.
Ich habe es zwei Stationen zu spät gemerkt.
Shit.
Das passiert mir immer wieder.
Ich bin dann richtig sauer mit mir, besonders, wenn das ein Bus oder eine Bahn ist, die nur im 20 Minuten-Takt fährt.
Manchmal steige ich auch ausversehen in die falsche Richtung ein.
Der gleiche Shit.
Zeitdruck, neu orientieren und zurück …

Und das ganze für nicht mal 5 Minuten in der Sprechstunde.
Ja, mir geht es rheumatechnisch soweit gut, nix akutes.
Irgendwelche Anti-Körper erhöht, Nierenwerte erhöht, Leberwerte erhöht.
Alles wie immer, Rezept ausgeschrieben und raus.

  • Danke an den Arzt, der mich betreut.
  • Danke, dass er vor vielen Jahren als Einziger meine seltene Rheumaform erkannt hat.
  • Danke, dass ich den Arzt und die Medikamente nicht selbst bezahlen muss, sondern nur ein Zusatzgebühr.
  • Danke, dass ich damit in Deutschland lebe und nicht in irgend ein Land in der dritten Welt.

Gleiche Strecke zurück.

Auf der Hälfte der Busfahrt, gab es einen Fahrerwechsel.
Ich saß gleich ganz vorn und dachte an den Aufruf für mehr Freundlichkeit von Martin(https://pierickwebdotcom.wordpress.com/2017/07/03/hilfe-ein-laecheln/) 
und wünschte dem Fahrer einen schönen Feierabend.
Er schaute mich nicht an und brummt nur ein: „Schön wär’s“ und verschwand ohne ein Blick, wer denn da irgendetwas komisches sagte.
Nun gut.
Es war ein Versuch.

Wieder zu Hause und:

  • Danke, dass mich die BVG quer durch Berlin befördert hat, ohne sie hätte ich laufen müssen 😉
  • Danke, dass ich, wenn auch ziemlich kaputt, unbeschadet wieder nach Hause kam.
  • und ein Danke an meine neuen Schuhe.

Zur Erinnerung: Letzte Woche war ja regentechnisch hier in der Hauptstadt Land unter …
Meine Schuhe waren so quietschig und patschnass, dass sie bis gestern immer noch feucht waren.
Aber alles was mit Leim zusammen hielt, hat sich aufgelöst.
Also mussten leider neue her.
Mit Schuhen habe ich IMMER Probleme.
IMMER bekomme ich bei den ersten Tragen richtig dicke Blasen an den Füßen.
Ich habe keine besonders komischen Füße, unnormal oder so, aber es liegt wohl daran, dass ich komisch laufe.
Nicht optisch, sondern für die Schuhe.

Gestern nun das erste Mal in den neuen Schuhen und sooo weit …
Und: NICHTS !!!
Keine einzige Blase, keine rote Stelle, NICHTS!!!
Als wären sie meine zweite Haut.

Also danke an die Schuhe, danke an die Herstellter, danke an den, der dieses Modell ins Leben verholfen hat ….

Hachja, ganz schöne viele Dankeschöns für gestern.
Und heute wird ein ruhiger Tag, keine Termine, keine besonderes Wetter (grau und trüb bis jetzt), einfach durch den Tag taumeln.
Tut gut nach gestern.

 

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Das Beste vom Tag 3. Juli 2017

Der Tag plätscherte einfach so dahin, nix Besonderes, kein Spitzen, keine Tiefen.
Am Vormittag habe ich neben dem Bloggen leichte Verschönerungsmaßnahmen an mir vorgenommen, mittags autogenes Training, dann größere Hunderunde mit Hunde-Opi und seiner Kutsche.
Am Nachmittag zum Offenen Treff zum MauMau spielen. MauMau spielte zwar keiner, dafür aber „Phase 10“.

Das wars.

Deshalb möchte ich heute mal ganz besonders Danke sagen, dass es mir soweit gut ging und das nichts Schlimmes passiert ist.
Und das meine ich ganz ernst und von von ganzem Herzen.

Gerade auch wegen der Nachrichten über das schwere Busunglück.
Es kann jeden und zu jeder Zeit treffen.
Immer.

Und deshalb ein ganz großes DANKE!

 


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Mein Affenbrotbaum und ich

Ich hatte mir vor ca. einem Jahr ein kleines Affenbrotbäumchen gekauft.
So eine kleine Pflanze, die man in diesen Minitöpfchen für 1€ in den Supermärkten bekommt.
Leider habe ich kein Bild davon.
Es war ungefähr so 5 cm hoch.
Ganz winzig eben.
Mittlerweile war es gewachsen und rief nach einen größeren Topf.

Nach der Umtopfung fing es richtig an zu wachsen.
Aber leider wurde der Stamm nicht kräftig genug.
Und ich habe keine Ahnung, woran es liegt.

 

Ich habe es nun an 3 Schaschlik-Stäben festgebunden, in der Hoffnung, dass sich der Stamm etwas kräftigt.

Hat jemand eine Ahnung, was ich machen kann, damit diese Bäumchen mal ein großer Baum werden kann?

 

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Das Beste von gestern 02. Juli 2017

Am Vormittag habe ich nach dem Bloggen ein bissel in meinem Bad herumgeputzt.
Steht so auf meinen Putzplan, den ich mir gemacht habe.
Jeden Tag ist ein bisschen dran.
Alles in kleinen Häppchen.
Schon nach einmal durchsaugen bin ich fix und alle.
Also mal Bad, mal Küche, mal Staubwischen usw …
Und gestern war halt das Bad dran.
Klingt blöd, ich weiß.
„Wohnt allein, hat ’ne kleine Wohnung und geht nicht arbeiten.“
Ist aber für mich wichtig.
Ich bin Rheumatikerin mit einer ausgeprägten Muskelschwäche, wobei man mir letzteres nicht ansieht und man mich verständnislos anschaut, wenn ich zum Beispiel sage: „Ich kann nicht Radfahren, ich habe die Kraft in den Beinen nicht.“
Gegenseite: „Wie jetzt? Radfahren kann doch jeder! Da musst du üben, das kommt schon wieder!“
Nix kommt wieder.
Da ist er wieder, dieser Rechtfertigungsdruck, den ich so hasse.
Ich kann kein Radfahren. Punkt.
Ich habe einen Putzplan, weil ich nicht alles auf einmal schaffe. Punkt.

Achtung, und jetzt kommt das Dankeschön: Es ist gut, dass ich das alles noch so machen kann, dass ich keine Putzhilfe brauche, wie in meiner großen Wohnung.
Und es ist gut, dass ich diesen Putzplan habe, das strukturiert mir auch die Woche.
Ich schiebe es dann nicht tagelang vor mir her.
Es ist DANN halt dran.
DANKE, dass ich es so gut hinbekomme.

Mittags beim autogenen Training bin ich doch tatsächlich wieder eingeschlafen.
Und das tat mir soooo gut.
DANKE

Bei der mittäglichen Gassi-Runde habe ich einen wunderschönen Ich-weiß-nicht-was-für-ein-Vogel entdeckt.
Leider hatte ich die Kamera nicht dabei.
Ich habe die Hundis nach Hause gebracht und bin mit Kamera nochmal zurück gelaufen.
Der Vogel war nicht mehr da.
Natürlich, welch ein Vogel wartet schon auf mich.
Und so habe ich eben auf diesem kleinen Stückchen ungemähter Grünfläche eine Ich-weiß-nicht-was-Pflanze fotografiert.

Am Nachmittag bin ich zum Gottesdienst gefahren.
An jedem ersten Sonntag im Monat ist er ein „Musik-Gottesdienst“ mit vorher Kaffeetrinken.
Beides ist immer sehr schön.

Vorher bin ich noch eine Runde im anschließenden Park gelaufen.
Ich liebe einfach zur Zeit Parks, Natur und alles, was grün aussieht.

Hierbei frage ich mich aber, was sich der „Erfinder“ des Parks bei diesem „Käfig“ gedacht hat?
Es ist nun eine verrottete Metall-Konstruktion mit einer verrotteten Bank plus Papierkorb.
Man könnte meinen, es wäre wohl angedacht gewesen, so ein zugewachsener grüner Pavillion… , aber nichts deutet darauf hin, dass rankende Pflanzen vorhanden gewesen wären.
Warum reißt man dieses unschöne Teil nicht einfach ab?
Es wird mir ein Rätsel beleiben.
Trotz des Rätsels ein DANKE an den „Erfinder“ des Parks, der ansich sehr dunkel und zugewachsen ist, aber bei einem heißen Sommertag noch richtig kühl ist und an solch „Schauer-Tagen“ wie gestern auch noch den Regen abhält.
Toll, es gab gestern einen richtig kräftigen Regenschauer und ich bin nicht nass geworden bis auf ein paar kleine Mini-Tröpfchen.
Ich musste nicht mal meine Kamera einpacken. DANKE

Der Schaukasten der Gemeinde sagt genau das, was ich derzeit empfinde:

Freude in der Natur suchen …

Und nun kommt wirklich das Allerbeste des Tages (leider ohne Bild, da ich mich nicht traue, in der Gemeinde zu fotografieren. Es kämen unweigerlich Gesichter mit aufs Foto und es kann ja nun jeder urheberrechtlich klagen, wenn sein Gesicht ungefragt irgendwo im Netz auftaucht.
Und alle Gesichter verpixeln finde ich auch doof)

Also, der Prediger hatte zwei große Bottiche selbstgemachtes Eis mitgebracht. Und das war so unsagbar lecker.
Ich liebe ja Eis sowieso, aber dieses war einfach unschlagbar.

DANKE an den Prediger, DANKE, dass er die Idee hatte (war spontan), DANKE, dass ich da war und DANKE an die Gemeinde überhaupt.

 

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