Das Beste von gestern und heute 19. August 2017

Das Beste von gestern und heute 19. August 2017

Wer hier fleißig mitliest, weiß, dass ich gestern Nachmittag eine Verabredung hatte.
Hatte es vergangenen Montag erwähnt und was das für mich bedeutet.

Nunja, meine Euphorie ist inzwischen etwas gedämpft.
Ja, es hat geklappt.
Ja, es hat nicht geregnet.
Ja, wir hatten  Kaffee und leckeren Kuchen im Grünen.

Aber das Gespräch lief schleppend, mit Kunstpausen drin.
N. fühlte sich nicht wohl, war sehr erkältet und hatte eine dicke Strickmütze auf dem Kopf, mitten im August.
So sah man uns unseren Dachschaden schon äußerlich an und ließ mich innerlich schmunzeln.
Nach einer Stunde haben wir uns wieder getrennt mit den völlig unverbindlichen Worten: Man sieht sich wieder im Offenen Treff…

Naja, vielleicht bin ich wirklich so ein Ekelpaket, mit dem keiner etwas zu tun haben möchte.
Es war ein Versuch.

Da es mir seit Dienstag sowieso nicht so gut geht, hat mich das weiter nach unten gezogen.
Heute Vormittag war es sogar soweit, dass die ersten Suizidgedanken wieder auftauchten, dieses „Was-soll-das-alles-hier-Gefühl“.
Nein, das  will ich nicht…
Ich will einfach nicht, dass es mir wieder so sehr schlecht geht und habe überlegt, wo ich denn hinfahren könnte, heute Nachmittag, was mir gut tut.
Denn das habe ich inzwischen begriffen, dass man bewusst gegen steuern kann.

Und ich habe mir mein Hundemädchen  gegriffen und bin mit ihr wieder in den Tierpark gefahren.
Und, und, und:
Es tat mir sooo gut!
Es war genau richtig.
Im Tierpark war heute Schlossfest.

Normalerweise meide ich Menschenaufläufe.
Heute verlief sich das irgendwie und es waren überall Menschen in „Schlosskostümen“ zu sehen, die tanzten und musizierten.
Insgesamt eine Atmosphäre, die einfach nur gut tat.
Fotos habe ich davon nicht gemacht, sie hätten bei weitem nicht diese Atmosphäre einfangen können, auch weiß ich nicht, inwieweit ich sie urheberrechtlich in meinen Blog setzen kann.

Nur einen Wermutstropfen gab es: Das Stück Käsekuchen schmeckte fürchterlich, irgendwie nach Zwiebel.

Dem Bienchen hat es aber dann doch geschmeckt.

Ja, Tiere gab es dann auch noch im Tierpark zu sehen, so nebenbei 😉

 

 

Und nun, nun geht es mir wieder besser.

Deshalb ein dickes Dankeschön an:

  • N., für das schöne Kaffeetrinken im Park trotz Erkältung.
  • den, der dafür gesorgt hat, dass es gestern trotz großen Ankündigungen durch alle Wetterprognosen genau in dieser Zeit nicht geregnet hat und wir unter einem Baum im Grünen sitzen konnten.
  • den Organisatoren des Schlossfestes im Tierpark für diese ganz tolle Atmosphäre
  • allen Tierpflegern, die sich um die Tiere kümmern
  • an den Architekten des Tierparks, dass dieser sich nach der Wende so wunderbar entwickelt hat.
  • an den ehemaligen Tierparkchef, auf den es zurückzuführen ist, dass man Hunde mit in den Park nehmen darf, im Zoologischen Garten (Berlin-West) darf man das nämlich nicht.
  • und wieder an dem, der für das tolle Wetter verantwortlich ist, super 22 Grad mit Sonne und ein paar Wolken.
  • an die BVG, die mich und mein Hundemädchen wieder gesund nach Hause gebracht hat.
  • an meine Tochter, die mir endlich meinen Akkuschrauber wieder gebracht hat.
  • an Katrin.  Sie hat mir heute in den Kommentar vom Blitzlicht Nr. 4 geschrieben, dass es ihr ähnlich mit den Beginn von Therapiestunden ging und mir somit das Gefühl gab, dass ich doch nicht ganz unnormal bin.
  • und letztendlich an meinen Schöpfer, der wohl bei allem seine Finger mit im Spiel hatte.

DANKE

 

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Haltestellen-Romantik #2

 

Warten auf den Bus …

 

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See the bigger picture J31

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Die Aufgabe für diese Woche war:

Fotografiere durch eine Öffnung oder eine Röhre, damit sich die Ränder deines Fotos gleichmäßig abdunkeln. Die Öffnung sollte mittig und recht nah am Objektiv sein.
Tipp: Nutze als Vignette z.Bsp. gerolltes Stück Papier oder fotografiere durch die Finger deiner Hand.

Ja, das war sie, die Aufgabe.
Und ich muss sagen, ich habe es nicht hinbekommen.
Zum einen  habe ich kein Motiv entdeckt, dass passen könnte und zum anderen war es doch sehr schwierig, die Kamera mit einer Hand zu halten, mit der anderen eine Rolle vor das Objektiv.
Und irgendwie muss man noch auf den Auslöser drücken.

Als Rolle habe ich die Pappe vom Klopapier genommen.
Mit abgedunkelten Rändern war da gar nix, sie waren weiß.

Durch die Finger … rund ging nicht und abdunkeln auch nicht.

 

Hier sind zwar die Ränder dunkel, aber das Bild ziemlich weit weg.
Schneide ich die Pappe kürzer sieht es so aus:

Durch die Finger war es noch verrückter:

 

Vom Foto her gefällt mir das 3. am besten, aber es ist nicht die Erfüllung der Aufgabe.
Okay, besser ging’s nicht, abhaken und neue Woche mit neuer Aufgabe:

Na, dann mal sehen, was mir vor die Kamera läuft…

 

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Die Geschichte zum Mittwoch – Der Hühneradler

pixabay.de

Ein Mann fand ein Adlerei und legte es in das Nest einer gewöhnlicher Henne. Der kleine Adler schlüpfte mit den Küken aus und wuchs zusammen mit ihnen auf.

Sein ganzes Leben benahm sich der Adler wie die Küken, weil er dachte, er sei ein Küken aus dem Hinterhof. Er kratzte in der Erde nach Würmern und Insekten. Er gluckte und gackerte. Und ab und zu hob er seine Flügel und flog ein Stück, genau wie die Küken. Schließlich hat ein Küken  so zu fliegen, stimmt’s?

Jahre vergingen, und der Adler wurde sehr alt. Eines Tages sah er einen Vogel hoch über sich im wolkenlosen Himmel. Hoheitsvoll schwebte er durch die heftigen Windströmungen, fast ohne  mit seinen kräftigen Flügeln zu schlagen. Der alte Adler blickte ehrfürchtig empor: „Wer ist das?“, fragte er seinen Nachbarn.

„Das ist der Adler, der König der Vögel“, sagte der Nachbar. „Aber reg dich nicht auf. Du und ich sind von anderer Art.“

Also dachte der Adler nicht weiter an diesen Vogel. Er starb in dem Glauben, ein Küken im Hinterhof  zu sein.

 

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Blitzlicht #4

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Heute haben wir den Antrag für die Krankenkasse fertig gemacht, mit einen Haufen Erklärungen drumherum.
Einfach „Unterschrift bitte hier …“ hätte auch gereicht.
Bis zum nächsten Mal soll ich mir drei Dinge überlegen, an denen wir die nächsten Wochen arbeiten wollen, können, müssen, dürfen.
Seitdem dreht es in meinem Kopf.
Die Spirale geht nach unten.
Alles wird hochgespült, was soll auf den Zettel drauf?
In den letzten Wochen war der Deckel zu und es ging mir soweit gut.
Nun wird aufgemacht und drin herumgewühlt, was als erstes angeguckt, gerichtet, gewaschen und wieder neu zusammengefaltet in den Schrank darf, nicht zurück in die Chaos-Tonne.
Genauso habe ich es gewollt, aber heute geht es mir bei der ganzen Wühlerei schlecht, obwohl noch gar nix passiert ist.
Das wird ja noch spaßig werden.

 

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Haltestellen-Romantik #1

Ich bin sehr erstaunt, was hier herausgekommen ist.
Ich habe dieses Foto NICHT mit irgendeiner Software bearbeitet.
Es ist jungfräulich.
Ich habe es nur herangezoomt, weil ich zu faul war, aufzustehen und mich auf den Gehweg zu hocken.
Ich saß im Wartehäuschen und wartete auf dem Bus.
Das Grasbüschel stand an der Bordsteinkante.
Der dunkle Hintergrund ist dadurch entstanden, weil ein LKW vorbeifuhr und Schatten warf.
Ich bin echt beeindruckt, weil ich ja weiß, was für eine Betriebsamkeit und Unruhe, Gestank (Diesel *grins*) und Lärm drum herum war und dieses Foto das ganze Gegenteil vermittelt.

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Das Foto von heute … Schienenersatzverkehr

In den Schulferien wird oft am Schienennetz der Tram gebaut.
Dieses Mal auf den Weg zum Offenen Treff:

Warten auf den Schienenersatzverkehr …

Mit Mückenpflaster auf den Beinen 😀

 

 

Und … und … und … ich habe die allererste Verabredung seit ich im Januar hier gestrandet bin.
Der erste neue Sozialkontakt außerhalb des geschützten Raumes der KBS (Kontakt- und Beratungsstelle)
Ich könnte auch neudeutsch „date“ sagen, aber das hört sich so nach neuer Beziehung an.
Nein, das ist es nicht.
Nur einfach so.
Ich weiß nicht mal, ob daraus eine Freundschaft werden könnte, aber das ist jetzt auch nicht wichtig.
Wichtig ist, dass es überhaupt eine Verabredung gibt, mit einem Menschen, der mich nur so bekloppt im Kopf kennt, wie ich momentan bin, da es sich im Offenen Treff ergeben hat.
Ich habe diesen verdammten Rechtfertigungsdruck nicht.
Ich muss nichts erklären.
Ich bin wie ich bin.

Ich bin total happy, weil es wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist, egal was daraus wird.
Deshalb schicke ich ein riesengroßes Dankeschön in Richtung Himmel!
Der Termin ist Freitag im Botanischen Garten.

(Haltet alle ganz dolle den Daumen, dass es nicht regnet…)

 

                             

 

Die Fotos von gestern 13. August 2017

Gestern hat es den ganzen Vormittag geregnet.
Ich hatte mir dann in den Kopf gesetzt, Pfützenbilder zu knipsen.
Und wo findet man die schönsten Pfützen?
Nein, nicht in der versiegelten Großstadt, sondern in der Natur.
Dachte ich.
Also bin ich in den Botanischen Volkspark gefahren.
Aber mit meinem Denken scheint das nicht mehr so richtig zu funktionieren.

Obwohl es kein Tröpfchen mehr geregnet hat, war es doch ziemlich leer und Kaffee und Kuchen war drin ohne Drängelei und lange anzustehen.

Nur: es gabe keine Pfützen!

Selbst in dem „Parkwald“ nicht.
Dabei ist mir aufgefallen, dass auch in diesem Parkwald (oder Waldspark?) die Wege künstlich mit Splitt befestigt sind und das so perfekt, dass sich keine Pfützen bilden und Regenwasser rechts und links abfließt.
Darauf hatte ich vorher gar nicht geachtet.

Nungut, dann eben keine Pfützen und ich habe einfach zu herum geknipst.

Und ich merke es immer wieder, egal wie die Fotos hinterher aussehen, es tut MIR gut
Es tut mir richtig gut, mit oder ohne Pfützen.

 

 

 

 

 

 

 

Mein Lieblingsfoto hierbei ist die Nr. 4 …

Einen schönen Sonntagnachmittag wünsche ich allen, die hier durch Zufall oder auch gezielt auf dieser Seite gelandet sind.

Habt einen guten „Resttag“

 

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Das Beste von gestern 12. August 2017

Freitagabend 18.00 Uhr.
Ich sitze auf meinem grünen Sofa und denke mir so, dass es doch schön wäre, wenn ich meine Kamera mit ins WLAN-Netz aufnehmen würde.
Da fällt die Stöpselei weg.
Wer weiß, wie lange die Gummi-Abdeckung das viele auf und zu durchhält.

Gedacht, getan.
Ich rufe im Menü die WLAN-Verbindung auf, die mir dann sagt, ich solle an meinem Router die WPS-Taste drücken.

Wo bitte ist die WPS-Taste???
Ich erhebe mich von meinem grünen Sofa, setze mich neben dem Router auf den Boden und nehme ihn in die Hand.

Ich kann nur ein klitzkleines Knöpfchen entdecken, wo WPS/Reset dran steht.
Aha.
Todesmutig drücke ich drauf.
Und? Und? Und?
Nichts.
Die Kamera zeigt an, dass sie sucht und sucht und sucht und irgendwann sagt, dass sie kein Laptop findet.
Nun gut, wenn eben nicht, dann nicht.

Und dann PANIK: Die Internetverbindung ist weg!
Überall weg! Alles offline, mein Laptop, mein tablet, mein Handy!
Ich drücke verzweifelt auf alle Knöpfe am Router.
Es bleibt weg.

Wo ist die Bedienungsanleitung vom Router?
Ich suche aufgeregt in der Schublade, wo alle Bedienungsanleitungen liegen.
Nichts.
Wo zum Teufel hatte ich sie im ganzen Umzugschaos hingepackt?
Sch….

Ich schicke meiner Tochter eine Nachricht: Ist der Beinahe-Schwiegersohn zu Hause, ich brauche Hilfe, sofort!!!
Sie antwortet schnell: A. ist unterwegs kommt erst nach 22 Uhr, er könnte dann erst morgen Vormittag…

Wie soll ich bis zum nächsten Vormittag ohne Internetverbindung überleben?
Wie soll ich einschlafen, wenn ich nicht das youtube-Video mit der Schlaf-Hypnose hören kann?
Kurz nach 22 Uhr kam die Nachricht, Beinahe-Schwiegersohn kommt nicht am Vormittag, sondern erst am Abend.

Noch länger.
Dann kann ich doch mein Autogenes-Training-Video am Mittag auch nicht hören.
Verzweiflung pur.

Ich suche noch einmal den Schub mit den Bedienungsanleitungen durch.

Ich habs gefunden!
Die Anleitung.
Ooooh. Ich hatte doch die WPS/Reset-Taste gedrückt.
Danach muss der Router neu konfiguriert werden.
Ich soll eine CD in den Laptop einlegen.
Ich habe aber keine CD!!!

Ich gebe es auf und gehe ins Bett.

Und ja, ich konnte schlafen.
Auch ohne Einschlaf-Video.

Heute Morgen nehme ich mir den Router noch einmal in die Hand.
Wieso sind eigentlich alle Lämpchen aus?
Doch wenigstens das Lämpchen für Power müsste doch leuchten?
???

Ich überprüfe die Steckverbindungen.
Aha, ein Stecker etwas rausgerutscht.
Ich stecke ihn wieder richtig hinein und, und, und, ….

Da ist sie doch wieder: MEINE INTERNETVERBINDUNG IST WIEDER DA!!!

Beim Suchen der WPS-Taste hatte ich doch den Router in die Hand genommen und etwas daran gezogen, dass der Stecker sich etwas gelockert hat.

Uff. 

Gerade mal noch gut gegangen, das Mittags-Video ist gesichert.
Ich habs überlebt, 12 Stunden ohne Internet!!!

Und ich werde von nun an weiter meine Kamera an den Laptop mittels Strippe anstöpseln.
Noch einen WLAN-Versuch starte ich nicht.

60 Jahre, Frau und blond, mehr muss man dazu nicht sagen.

 

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Rosenzucht nach Maddin-Art

Hatte ich doch neulich hier die Aldi-Rosen gelobt, wie zufrieden ich mit ihnen bin.
Maddin hatte darauf kommentiert, dass ich bei den verblühten Rosen Blätter und Blüten abschneiden und die Stiele in feuchten Sand stecken könnte.
Mit ein bisschen Glück würden dann neue Aldi-Rosen daraus und ich kann 1,99€ sparen.(Nein, das mit dem Sparen hat er nicht gesagt, nur das mit dem Glück)

Das habe ich heute getan.
Allerdings nur mit einer Rose, weil ich nur einen Blumentopf hatte und ich mich auch ehrlicherweise nicht getraut habe, mehr Sand aus der Buddelkiste zu klauen.
Und nun werde ich abwarten.

Wie lange muss ich eigentlich warten, um zu sehen, ob es etwas wird oder nicht?
Ich kann ja nicht jede Woche den Stengel rausziehen und nachschauen?

 

Iss doch hochspannend, gell?

                                   

 

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